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Was ist ein Drehmomentschlüssel?

Was ist ein Drehmomentschlüssel?

Vielleicht hat irgendjemand irgendwann mal mit Ihnen über diesen Artikel gesprochen, oder Sie haben mal in einer Autowerkstatt einen Drehmomentschlüssel gesehen. Wofür verwendet man ihn? Was genau ist eigentlich ein Drehmomentschlüssel?

Bevor wir uns dem Drehmomentschlüssel zuwenden, ist es wichtig zu wissen, was ein "Newtonmeter" bedeutet. Die Einheit des Drehmoments ist Newtonmeter, kurz Nm (Newton x Meter). Das Drehmoment wird in der Physik als eine Kraft beschrieben, die mit einem Hebelarm auf einen Körper wirkt. 

Wenn eine Kraft von 100 Newton (100 N) auf einen Hebel von 1 Meter Länge ausgeübt wird, sind das 100 Newtonmeter (100 Nm).

Um eine Schraube oder Mutter maximal festziehen zu können, benötigen Sie eine Kraft. Oftmals wird dafür ein Hebel verwendet, z. B. ein Ring- oder Ratschenschlüssel. Denn unsere Hände allein sind nicht stark genug, um diesen Job zu klären. Durch den Einsatz von Werkzeugen können Sie viel mehr Kraft ausüben. Wird aber zu viel Kraft ausgeübt, können Sie die Schraube beschädigen. Für die unterschiedlichsten Materialien gibt es entsprechend die passenden Schrauben und Muttern. Jede Schraube, Mutter hat einen eigenen Anzugsmoment bzw. Drehmoment. 

Sie können also, anstelle eines Ringschlüssels oder einer Ratsche, einen Drehmomentschlüssel als Hebel einsetzen. Er sorgt dafür, dass unabhängig von der aufgebrachten Kraft der eingestellte Drehmoment nicht überschritten wird. Beim Erreichen des gewünschten Anzugsmoments hört ein Drehmomentschlüssel automatisch auf, Kraft zu generieren. Der Schlüssel gibt dann ein hör- und fühlbares Klicken von sich.

Drehmomentschlüssel gibt es in allen Formen und Größen. Neben großen und kleinen Größen gibt es auch Unterschiede in der Arbeitsweise von Drehmomentschlüsseln. Die meisten davon werden manuell eingestellt. Es gibt aber auch Schraubenschlüssel, die digital eingestellt werden können. Allgemein gilt, dass die unterschiedlichen Drehmomentschlüssel einen bestimmten Bereich des Drehmoments abdecken. So gibt es große Drehmomentschlüssel mit einem hohen Nm-Bereich. Sie sind aber leider weniger präzise, wenn sie mit niedrigen Nm arbeiten. Die kleineren Momentschlüssel sind gerade dann sehr präzise, aber können halt nicht viel Nm bewältigen. Der große Schraubenschlüssel hat nämlich einen längeren Hebel (Arm) mit dem mehr Kraft ausgeübt werden kann. Bitte stellen Sie sich vorab die Frage, welcher Drehmomentschlüssel für Ihre Tätigkeit geeignet ist und informieren Sie sich dementsprechend gut. 

Insbesondere bei weichen Materialien verwenden Sie bitte immer einen Drehmomentschlüssel. Einige Beispiele sind:

Leichtmetallfelgen

Diese müssen mit den Rändern am Rad befestigt werden, da sie ansonsten währen der Fahrt aufgrund Ihrer Beschaffenheit wegfliegen könnten. Mit Hilfe eines Drehmomentschlüssels können Sie die Felge mit maximaler Kraft montieren.

Rennräder

Die heutigen Rennräder werden oft aus Kohlefaserkomponenten gefertigt. Dieses Material ist leicht, stark und biegt sich nicht. Das Material bricht, sobald es gebogen wird. Aus diesem Grund ist hier ein Drehmomentschlüssel unentbehrlich.
Zylinderdichtungen. Diese haben die Aufgabe, zwei Bauteile aus Metall miteinander fest und gasdicht  zu verbinden, sodass kein Öl aus dem Motorblock austreten kann. Wird die Dichtung zu fest angezogen, reißt sie und das Öl kann austreten. Es ist daher wichtig, die Zylinderschrauben mit dem richtigen Anzugsdrehmoment anzuziehen. 

Wünschen Sie weitere Ratschläge zum Kauf des richtigen Drehmomentschlüssels?
Rufen Sie die Experten von Datona unverbindlich an. Wir helfen Ihnen gerne, die richtige Wahl zu treffen.

Written by Rintje Ritsma on 24 October 2022

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